Die Instrumente
Querflöte
Die Querflöte ist ein Holzblasinstrument mit Anblaskante, das aus der mittelalterlichen Querpfeife
hervorgegangen ist. Um 1750 (gegen Ende des Barock) verdrängte sie die Blockflöte und wurde ein bedeutendes Solo- und
Orchesterinstrument. Auch im Jazz und der Rockmusik wird die Querflöte eingesetzt. Querflöte spielen
Elisabeth Berghammer,
Magdalena Prankl und
Angelika Herzog.
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Klarinette
Die Klarinette ist ein transponierendes Holzblasinstrument. Sie hat eine vorwiegend zylindrische Bohrung und
ist mit einem Mundstück mit einfachem Rohrblatt ausgestattet. Der Name des Instruments (kleines Clarino) wird darauf
zurückgeführt, dass sie im hohen Register ähnlich klingt wie die hohe Clarin-Trompete, deren Funktion sie auch im 18.
Jahrhundert teilweise einnahm. Fast alle Klarinetten sind transponierende Instrumente und müssen daher dementsprechend
notiert werden. Im modernen Gebrauch sind in erster Linie vier Größen üblich: Die „normale“ Klarinette in B
(Jazz und in der Volksmusik) klingt einen Ganzton tiefer als sie geschrieben wird. Im Orchester gesellt sich zu ihr die A-Klarinette,
sie klingt eine kleine Terz tiefer als notiert. Klarinette spielen
Barbara Egger,
Phillip Winkler und
Therese Berghammer
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Es-Klarinette
Für hohe Stimmen wird normalerweise die Es-Klarinette verwendet, deren durchdringender Klang in
Blaskapellen und böhmisch-mährischer Volksmusik, aber auch im groß besetzten Symphonieorchester zum Einsatz kommt.
Wegen des durchdringenden Klanges wird sie im Orchester häufig nur einzeln besetzt. Doch sie kann sich auch sehr gut
anpassen und sich mit dem Orchester mischen, ohne dass sie besonders heraussticht. Gelegentlich spielt
Phillip Winkler dieses Instrument.
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Bassklarinette
Hauptsächlich im Orchester und vereinzelt im Jazz ist auch die Bassklarinette in B zuhause, die eine Oktave
unter der B-Klarinette klingt. Des weiteren findet die Bassklarinette in der sinfonischen Blasmusik durchgehend
Verwendung. Als transponierendes Musikinstrument klingt sie in tief-B, also eine große None tiefer als notiert.
Sie besteht aus einem Mundstück, einem zweiteiligen S-Bogen, einem Ober- und einem Unterstück sowie einem
Schallbecher. Der Schallbecher wird in der Regel aus Metall gefertigt, jedoch gibt es neuerdings auch Schallbecher aus
Holz, was sich positiv auf den Klang und die Resonanz des Instrumentes auswirkt. Die Bassklarinette wird in der Regel
im Sitzen gespielt. Die Bassklarinette wird gelegentlich von
Barbara Egger gespielt.
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Trompete
Die Trompete ist ein (normalerweise transponierendes) hohes Blechblasinstrument, das als Aerophon mit einem
Kesselmundstück nach dem Prinzip der Polsterpfeife angeblasen wird.
Man unterscheidet Naturtrompeten (wie die Barocktrompete) von den Klappentrompeten und Ventiltrompeten. Die Trompete
wird in verschiedenen Stimmungen gebaut. Am weitesten verbreitet ist das Instrument in B, gefolgt von C-,
D- und Es-Trompeten, selten auch in A und H oder in G. Der Tonumfang reicht bei den
großen Trompeten (A bis Es) vom notierten und gegriffenen ges bis zum g''' oder höher. Äußerst begabte, geübte und
auf hohe Töne spezialisierte Trompeter sind sogar in der Lage, ein c'''' zu spielen. Trompetenspieler sind neben
Jell Andreas und
Konrad Müller auch
Katharina Egger und
Matthias Linke (wenn er nicht dirigiert).
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Oboe
Die Oboe (veraltet Hoboe; von hautbois hohes oder lautes Holz) ist ein Holzblasinstrument mit
Doppelrohrblatt. Der Tonumfang der Oboe reicht meistens vom „kleinen“ b bis zum a''', je nach Modell beginnt der
Tonumfang auch schon beim kleinen a oder kleinen h. Mit einer speziellen Ansatztechnik, sind allerdings auch noch höhere
Töne, wie sie manchmal in zeitgenössischen Kompositionen gefordert werden, bis hin zum c'''' spielbar. Der Klang der
Oboe ist ausdrucksstark und klingt von nasal-hell bis dunkel-samtig. Doch die Spielweise und somit der Klang der Oboe
ist zwischen den einzelnen Schulen sehr unterschiedlich; so wird von manchen Oboisten ein sehr samtig-weicher Ton
gepflegt, während in andere Oboisten die Oboe eher heller und nasaler spielen. Dabei ist die traditionelle Aufteilung
in einen voluminös-runden "deutschen" Klang und einen engeren, dafür flexibleren "französischen"
Klang in den Hintergrund getreten. Gespielt wird die Oboe von
Martina Fischer.
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Waldhorn
Das Horn ist ein Blechblasinstrument mit enger konischer Mensur, das im Orchester seit dem 18. Jahrhundert
einen festen Platz hat. Ein Horn ist grundlegend eine etwa kreisrund gewundene Röhre mit tangential herausragendem Mundrohr
(zur Aufnahme des Mundstücks) und Schallbecher, die bei Verwendung von Ventilen während des Musizierens in
ihrer Länge verändert werden kann. Ausführungen gibt es im Jagdbereich (z.B. als Parforcehorn, Jagdhorn oder Fürst-Pless-Horn)
und im Bereich der klassischen und Blasmusik als F-,B- oder seltener Es-Horn. Besteht ein Horn aus zwei separaten
Ventilzugverlängerungen, bezeichnet es ein Doppelhorn. Ein Tripelhorn vereinigt drei Grundstimmungen:
F/B/hoch-f. Sehr selten sind die hoch-B-Hörner. Sie haben die gleiche Grundstimmung wie die weitverbreitete B-Trompete,
sind aber in Hornform gebaut. Das Waldhorn wird gespielt von
Bettina Wojtalla.
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Bariton(horn)
Das Bariton (Baryton, Baritonhorn, Tenorhorn) ist ein Blechblasinstrument mit 4 oder 3 Ventilen, sehr ähnlich
dem Tenorhorn. Grundstimmung des Baritons ist ebenfalls Kontra-B, es ist jedoch weiter gebaut. Geblasen wird das
Baritonhorn mit dem Kesselmundstück. In Mittel- und Osteuropa wird das Bariton zumeist in der ovalen Form verwendet. In
den letzten Jahren hat sich zunehmend auch die gerade Bauform, das Euphonium, und die ovale Form mit dem Schalltrichter
nach vorne, das Bellfront etabliert, das aus dem westeuropäischen Raum (Frankreich, Benelux-Staaten, Iberische
Halbinsel und vor allem Großbritannien) stammt. Gemeinsam ist beiden Hörnern eine Grundrohrlänge von 2,62 m. Der Bariton wird gespielt von
Konrad Egger.
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Posaune
Die Posaune ist ein tiefes Blechblasinstrument, das aufgrund seiner weitgehend zylindrischen Bohrung (enge
Mensur) zu den Trompeteninstrumenten zählt. Unter einer Posaune versteht man im Allgemeinen eine Zugposaune.
Die Ventilposaune (siehe unten) bildet eine Sonderform. Der Zug dient der Tonhöhenänderung, da durch
Hinausschieben die Luftsäule verlängert wird. Die Posaune besitzt in der Regel sieben Zugpositionen (auch: Lagen),
die sich jeweils um einen Halbton unterscheiden. Der Zug kann stufenlos verschoben werden, so dass die Posaune als
einziges Blechblasinstrument von einer Tonhöhe zu einer anderen "gleiten" kann (echtes Glissando).
Die heute am weitesten verbreiteten Stimmlagen sind die Tenor- und Bassposaune. Posaune spielen
Harald Winkler und
Georg Engelhart.
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Tuba
Die Tuba, (lat. Trompete), Mehrzahl Tuben, ist das tiefste aller gängigen Blechblasinstrumente. Sie
besitzt drei bis sechs Ventile und zählt infolge ihrer weiten Mensur und der entsprechend stark konisch verlaufenden
Bohrung zur Familie der Bügelhörner. Die ersten Tuben wurden in Berlin um 1835 kurz nach der Erfindung der
Ventiltechnik entwickelt. Dank ihres vorteilhafteren Klangs und der präziseren Intonation ersetzte dieses Instrument in
Orchestern schon bald ihre Vorläufer, den Serpent und die Ophikleide. Im Orchester werden Basstuba und Kontrabasstuba
gleichermaßen verwendet. Die Tuba ist im Orchester meistens einfach, seltener auch zweifach besetzt. Ob eine Partie mit
der Bass- oder Kontrabasstuba gespielt wird, entscheidet meist der Tubist selbst anhand einiger Gesichtspunkte wie etwa
der geforderten Tonlage, Lautstärke oder Klangfarbe, dem Wunsch des Dirigenten, der Raumakustik und ähnlichem. Einige
Komponisten wie etwa Richard Wagner schreiben die Bauform jedoch vor. In den skandinavischen Ländern, in England und
Teilen Amerikas sowie in Australien wird hauptsächlich die Kontrabasstuba in C verwendet. Die Alternative zur Basstuba
in F bildet in diesen Ländern eine Es-Tuba. Die Tuba spielt
Hans Egger
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Flügelhorn
Das Flügelhorn ist das Sopraninstrument aus der Blechblasinstrumentenfamilie der Bügelhörner. In Bauform
und Stimmung ist es der Trompete vergleichbar, allerdings hat es abweichend von dieser ein überwiegend konisches Rohr,
eine weite Mensur und ein trichterförmiges Mundstück. Aus diesem Grund zählt es, streng genommen, zu den
Horninstrumenten, gespielt wird es aber vorwiegend von Trompetern. Gespielt wird das Flügelhorn u.a. von
Katharina Egger.
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Saxophon
Das Saxophon bzw. Saxofon ist ein Blasinstrument und gehört zur Familie der Holzblasinstrumente. Das
Saxophon wurde von dem Belgier Adolphe Sax im Jahre 1840 erfunden und schließlich am 28. Juni 1846 patentiert. Ursprünglich
für den Einsatz im Sinfonieorchester gedacht, fand es zunächst Anwendung in Marsch- und Militärkapellen, da zeitgenössische
Komponisten das neue Instrument zunächst weitgehend ignorierten. Erst mit dem Aufkommen des Jazz begann der eigentliche
Siegeszug dieses Instruments mit seinem sehr variablen Klang und einem großen dynamischen Umfang. Inzwischen ist es bei
Konzert- und Tanzmusik eines der beliebtesten Soloinstrumente, und es gibt viele bekannte Solisten. Gespielt wird das Saxphon von Phillip Winkler.
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Taktstock
Ein Taktstock ist ein Stab, mit dessen Hilfe der Dirigent einem musizierenden Ensemble den
Takt anzeigt, Einsätze gibt sowie Betonungen und musikalische Bewegungen verdeutlicht. Der Taktstock in seiner
heutigen Form kam im 19. Jahrhundert in der Zeit der Romantik auf, als größer werdende Orchester und Chöre einen
Dirigenten erforderten. Häufig waren die Entfernungen zwischen manchen Musizierenden und dem Dirigenten so groß,
dass ein Utensil erforderlich wurde, das die Bewegungen des Dirigenten „vergrößert“ und „verdeutlicht“. Mit Hilfe
des Taktstockes ist ein Dirigent also in der Lage, insbesondere kleine Bewegungen über eine größere Distanz sichtbar
zu machen. Auch ist seine Benutzung bei Dirigenten in der Oper aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse im
Orchestergraben fast immer notwendig, da der fast vollständig in schwarz gekleidete Dirigent schlecht zu sehen ist und
der helle Taktstock für die Musiker ein guter Orientierungspunkt ist. Längst ist der Taktstock über seine Funktion
hinaus Symbol für den Dirigenten geworden. Geführt wird der Taktstock von Matthias Linke.
Quelle:: Wikipedia